Montag, 14. März 2011

Australien – Melbourne – Geelong

Heute Morgen durfte ich in Melbourne meinen Hippie-Camper übernehmen. Ein kleines Mitsubishi-Büssli, das mit dem nötigsten ausgerüstet ist, damit man gemütlich campieren kann. Das Design der Busse hat es mir schon lange angetan und darum bin ich jetzt mega happy, dass ich endlich selber so einen Hippie-Camper fahren darf :-)) Ich bin dann heute auch nicht sehr weit gefahren, sondern habe mich noch um die Einkäufe und das Einrichten meines zu Hauses für die nächsten zwei Wochen gekümmert.

Das Wetter hier im Süden ist ziemlich gut. Allerdings bedeutend kälter als im tropischen Nordosten. Sonnig und angenehme 20-25 Grad ist für die nächsten Tage angesagt. Perfekte Bedingungen würde ich schon fast meinen.

Mehr News von der Great Ocean Road folgen in Kürze J

Bis bald

Selina

Australien – Ostküste (13.03.2011)

Da sich das Zebra schon seit mehr als 6 Monaten fleissig um unseren Blog gekümmert hat, werde ich es jetzt ein bisschen entlasten und mal eine Weile selber schreiben. Vielen Dank dem lieben Zebra.

Unterwegs vom roten Zentrum an die Ostküste haben wir gemerkt, dass das Wetter an der Nordost-Küste ziemlich schlecht ist und es teils Überschwemmungen hat. Deshalb hatten wir entschieden nicht nach Cairns, sondern nach Townsville zu fahren. An unserem letzten Fahrtag am Morgen merkten wir, dass das Autogetriebe seltsame und immer lauter werdende Geräusche von sich gibt. Also haben wir es unterwegs noch einem Garagisten gezeigt. Er meinte das Getriebe sei defekt und wir können froh sein, wenn wir es überhaupt bis Townsville schaffen… L Also nahmen wir es die letzten Kilometer etwas gemütlicher und hofften und beteten. Aber auf das gute, alte „Beast“ war Verlass und wir schafften es ohne weitere Zwischenfälle bis Townsville. Aufgrund des schlechten Wetters in Townsville und da sich Tiz + Beni um eine Lösung für das Auto kümmern müssen, habe ich mir gleich einen Flug nach Melbourne gebucht. Ich werde hier einen kleinen Campervan mieten und die Great Ocean Road befahren. Ich hoffe auf ein bisschen besseres Wetter und viele tolle Erlebnisse.

Nochmals vielen lieben Dank an Tiz + Beni. Es waren ein paar lustige Tage die ich mit euch verbringen konnte und es war schön jemanden um sich zu haben. Jetzt freue ich mich auf einen neuen Abschnitt und hoffe, dass ich auch alleine Spass am Reisen haben werde.

Liebe Grüsse

Selina

Sonntag, 13. März 2011

Kreuz und Quer durch den Süden, immer der Sonne nach

(Woche 29 vom 7. bis 13. März 2011)

Von Christchurch bin ich der Küste entlang nach Timaru gefahren. Weil es dort aber den ganzen Tag und die Nacht hindurch wie aus Kübeln gegossen hat und keine Besserung in Sicht war, bin ich vorbei am Lake Tekapo und Lake Pukaki zum höchsten Berg Neuseelands, dem Mount Cook (3‘754 m) gefahren. Und siehe da, der Wetterbericht hatte einmal mehr Recht, die Wolken verzogen sich und der schneebedeckte Gipfel zeigte sich in vollster Pracht.

Vom Mount Cook aus wollte ich eigentlich in Richtung Queenstown weiter, doch das Wetter meinte, ich solle lieber durchs Waitaki Tal nach Oamaru fahren. Unterwegs gab's Wandgemälde von Maoris und von Wind, Regen und Flüssen geschaffene skurrile Felsskulpturen (Elephant Rocks) zu sehen.

Am Abend habe ich in Oamaru oberhalb des Bushy Beach auf die allabendliche Heimkehr der Gelbaugenpinguine gewartet. Und dann tatsächlich, nach mehr als einer Stunde geduldigen Wartens ist kurz vor 19 Uhr ein einziger Gelbaugenpinguin aus dem Wasser ans Land gewatschelt. Das war wirklich sehr lustig anzusehen. Er hat dann seine Flügel mehrmals ausgeschüttelt und ist dann einfach dagestanden und hat sich umgeschaut. Nach etwas mehr als einer halben Stunde ist er schliesslich in den Büschen verschwunden.

Weiter gings nach Dunedin, wo ich mir die gemäss Guinness Buch der Rekorde steilste bewohnte Strasse (Baldwin Street) angeschaut habe. Auf den Bildern sieht man leider nicht, wie steil die Strasse ist, aber glaubt mir, sie ist steil, sehr sogar.

Am Abend hatte ich auf der Otago Peninsula noch zwei atemberaubende Begegnungen. Zuerst konnte ich Albatrosse beim fliegen (oder besser gesagt beim gleiten) beobachten. Das was sehr spektakulär, haben diese Vögel doch eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern und flogen vielleicht fünf Meter über den Köpfen der Beobachter hinweg.

Später am Abend wartete ich am Pilot Beach auf die allabendliche Rückkehr der Zwergpinguine. Diese sind sehr viel kleiner als die Gelbaugenpinguine und kommen am Abend auch viel später an Land als ihre Artgenossen. Da die Pinguine erst nach 21 Uhr an Land kamen und es zudem bewölkt war, war es zu dunkel für gute Fotos. Aber die Situation, als drei dieser niedlichen Pinguine in nicht einmal zwei Meter Abstand an mir vorbei gewatschelt sind, werde ich auch ohne Fotos nie vergessen.

Nun “warte“ ich in Queenstown auf gutes Wetter im Fjordland Nationalpark (Milford Sound). Wie es dort war und was ich dort erlebt habe, könnt ihr in meinem nächsten Wochenblog lesen.

Thomas

Freitag, 11. März 2011

Australien – Mitten drin (09.03.2011)

Selina hat sich einen Flug direkt ins Zentrum von Australien – nach Ayers Rock – gebucht. Dort hat sie Patrizia und Beni getroffen, mit denen sie ein bisschen durch Australien reisen wird. Komplette Campingausrüstung hatten die beiden auch dabei, somit konnte das Abenteuer direkt los gehen. Als erstes gingen wir natürlich mal den Uluru abknipsen. Da noch etwas Zeit bis zum Sonnenuntergang blieb, entschieden wir uns zuerst noch die Olga’s anzuschauen, wo wir eine kleine Wanderung machten. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir aber wieder zurück beim Uluru und konnten dem sagenhaften Farbenspiel zuschauen. Wow. Obwohl man es schon so oft auf irgendwelchen Bildern gesehen hat, ist es doch nochmals ganz speziell, wenn man selber zuschauen darf. Am nächsten Tag machten wir dann noch zu Fuss die Umrundung des Uluru und fuhren dann weiter nach Süden. Von dort aus startet eine 4x4-Strecke, die Beni fahren wollte.

Früh am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg um diesen 4x4 Track zu fahren. Ist schon noch lustig, wenn man mit dem Auto einfach mal ein bisschen wüten kann. Bei einer Weggabelung wussten wir nicht genau welchen Weg wir nehmen sollen und entschieden uns beim nächsten Haus zu fragen, da zufälligerweise eins in Sichtweite war. Die Dame meinte dann allerdings, dass die Strasse wegen des vielen Wassers nicht befahrbar ist. Da wir uns aber bei der Polizei über den Strassenzustand informiert hatten, entschieden wir uns fürs Weiterfahren. Tja, weit gings nicht mehr und wir standen vor einem riesigen See, in welchem auch unsere Strasse untergetaucht war. Ärgerlich, da wir uns vorab bei der Polizei informiert hatten und nach 250 km unverrichteter Dinge wieder umkehren mussten. Damit wir aber doch noch was davon hatten entschieden wir uns für eine andere 4x4 Route die der alten Bahnlinie Adelaide – Darwin folgt. Da uns dann natürlich die Zeit etwas fehlte mussten wir auch irgendwo im Nirgendwo übernachten. Was sich als wunderschönes Erlebnis herausstellte, vor allem als wir den unglaublich schönen Sternenhimmel beobachten konnten. Unglaublich wie schön das Sternenzelt leuchtet. Am nächsten Tag fuhren wir den 4x4 Track noch fertig. Da er während länger Zeit fast parallel zu einer Ralley-Strecke (Finke Desert Race) verläuft, hielt es Beni irgendwann nicht mehr aus und wechselte auf die Ralley-Strecke. Da hielten wir Damen uns raus und liessen Beni seinen Spass ;-)

Letzte Nacht hatten wir leider noch ein negatives Erlebnis. Auf dem Campingplatz wurden uns einige Lebensmittel aus dem Kühlschrank geklaut. Dies ist natürlich sehr schade, da das ganze Prinzip dieser Gemeinschaftsküchen und Kühlschränken auf dem gegenseiten Campervertrauen basiert. Finanziell ist der Verlust nicht riesig, aber es ist ein wirklich einttäuschendes Erlebnis.

Jetzt sind wir auf dem langen Weg Richtung Cairns. Unterwegs haben wir noch die Devil’s Marbles besucht.

Auch haben wir schon ganz viele Tiere gesehen. Ein Skorpion, Känguruhs, eine giftige Redback-Spinne, ein „Thorny Devil“, Leguane, Papageien, wilde Pferde, Kanarienvögel und dann natürlich auch noch ganz viel unerwünschte Krabbeltiere jeglicher Art.

Und dann noch eine kleine Geschichte am Rande: Wisst ihr wie Selinas erste Begegnung mit einem wilden Kanarienvogel geendet hat? Er ist gegen die Windschutzscheibe geknallt, während sie gefahren ist :-((

Liebe Grüsse

Zebra

Neuseeland – Abschied

Hallo zusammen

Es hat einen bestimmten Grund wieso wir uns so lange nicht gemeldet haben. Es ist einiges passiert. Selina + Thomas haben sich getrennt und ihre Beziehung beendet. Über die Gründe werden sie euch sicher selber am besten erzählen können. Selina hat daraufhin beschlossen Neuseeland zu verlassen und in Australien mit Patrizia und Beni weiterzureisen und dann zu überlegen was sie weiter noch machen möchte. Thomas wird noch in Neuseeland bleiben, da ja der Camper noch für eine bestimmte Zeit gemietet ist.

Ich (Zebra) werde mit Selina weiterreisen und über unsere Erebnisse im Blog berichten. Der Affe reist mit Thomas weiter und auch er hat versprochen hier regelmässig über ihre Reise zu berichten.

Bitte macht euch keine Sorgen um die Beiden. Es ist soweit alles in Ordnung und sie werden sicher bald entscheiden ob sie alleine noch weiterreisen möchten, oder bald den Heimweg antreten.

Liebe Grüsse

Zebra

Dienstag, 1. März 2011

Neuseeland – Franz Josef und Fox Gletscher (27.02.2011)

Nun waren wiedermal ein paar ruhigere Tage angesagt. 4 Tage haben wir um den Franz Josef und den Fox Gletscher verbracht. Es gibt hier viele Walks zu Aussichtspunkten, oder um kleinere Teiche. Da kann man gut und gerne mal ein paar Tage verbringen. Highlights des Aufenthalts war aber ganz bestimmt die Gletscherwanderung. Unter fachkundiger Aufsicht und mit Steigeisen an den Füssen durften wir ein bisschen auf dem Gletscher wandern. Coole Sache – im wahrsten Sinne des Wortes. Und wisst ihr was für ein Tier wir auf dem Gletscher angetroffen haben? Man glaubt es kaum: Einen Papagei. Wir haben schon gewusst, dass es in dieser Umgebung, der Kea, ein wilder Papagei gibt. Aber dass wir ihn ausgerechnet auf dem Gletscher antreffen hätten wir nicht erwartet ;-) Am Abend haben wir dann unsere müden Beine in den Glacier Hot Pools entspannt. Das ist Schmelzwasser des Gletschers dass auf 36, 38 und 40 Grad aufgeheizt wird, damit die müden Touristen darin baden können. Schön wars.

Bis bald

Äffli + Zebra

Monats-Blog

Und schon ist der nächste Monats-Blog fällig. Diesmal ein Ein-Land-Blog, da wir immer noch in Neuseeland sind.

25.01. – 24.02.2011:

Regentage: 1 (einzelne Niederschläge gab es immer wieder. Aber so richtigen Dauerregen hatten wir wirklich nur einmal. Wir sind sehr positiv überrascht.)

Magenverstimmungen: 1

Fieber (Tage): 0

Erkältungen: 0

Besuchte Länder: 1

Reisezeiten (um von A nach B zu kommen, nicht für Ausflüge)

Total Flugstunden: 0h 0m

Total Busstunden: 0h 0m

Total Zugstunden: 0h 0m

Total Schiffstunden: 0h 0m

Camper-Kilometer: 4’122 km

Schönstes / beeindruckendstes Erlebnis:

Selina: Pottwale und Delfine beobachten

Thomas: die Küste bei den Punakaiki Pancake Rocks und die Blowholes dort im speziellen

Schlechtestes / enttäuschendstes Erlebnis:

Selina: Dass der Geyser-Ausbruch im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland künstlich durch hineinwerfen einer Seife erzeugt wird.

Thomas: die Nachricht über das schwere Erdbeben in Christchurch – zwar sind wir nicht direkt betroffen, da es aber ganz in der Nähe passiert ist, macht es mich dennoch betroffen

Bestes Essen:

Selina: Seit wir selber kochen bleiben die Highlights aus ;-)

Thomas: Lamm Rack BBQ